Freitag, 11. Februar 2011

VOM KINDERGARTEN AUF DEN BAUERNHOF

Seit zwei Wochen sind Kandundu, Venomasa und Venomambo in ihren Betrieben. Der Alltag hat begonnen. Ein ganzes Jahr werden sie nun mehr oder weniger an einem Ort bleiben.

Zuvor wurden unsere drei Exoten im hessischen Kronberg auf ihre Zeit in Deutschland vorbereitet. Auch Deutsch stand auf dem Stundenplan. Während Kandundu und Venomambo den „Kindergarten“ besuchten, durfte Venomasa schon in die „1.Klasse“. Zusammen mit 21 anderen Freiwilligen aus aller Welt wurden sie nach ihren bisherigen Deutschkenntnissen sortiert und in verschiedene Gruppen eingeteilt. Doch die gute Nachricht und mit Stolz verkündeten Kandundu und Venomambo: „Wir haben die Abschlussprüfung bestanden“ Und trotzdem: „Bis zum nächsten Seminar im April sprechen wir deutsch – das haben wir versprochen“.

Was gab es noch auf dem Seminar? „Ihr deutschen liebt es zu spielen und zu singen“ sagen die Jungs und Venomambo ergänzt „und zu reden…“. Viele Kulturen und Sprachen trafen aufeinander und glücklich fuhren die 3 allein im ICE weiter nach Köln.

Zwischenstopp zum Bundesliga Topspiel 1.FC Köln gegen den SV Werder Bremen. „Ein Traum wird wahr“ sagt Kandundu, als er vor dem Stadion erstmals die Geräuschkulisse der Kölner Südtribüne hört… „Das Geräusch kennen wir nur aus dem Fernseher…“

Das Lukas Podolski und der FC dann 3:0 gegen Werder gewinnen ist die Krönung des Abends. Jedem Namibier galt quasi ein Treffer. Ein berauschender Abend für die drei und Abschluss der ersten Deutschland-Woche….

Müde fallen sie in einen tiefen Schlaf und am nächsten Tag schlafen sie gleich weiter: Auf der langen Autofahrt von Köln erst vorbei an Bremen in das kleine Dorf Verlüßmoor, wo Venomambo sich in ein spannendes Abenteuer stürzt. Bei Familie Lütjen lebt er von nun an. Der Demeter-Betrieb bekommt also für ein Jahr namibischen Zuwachs. Glücklich ist Venomambo mit seinem Zimmer „und die Kühe sehen auch gut aus…“

Für Kandundu und Venomasa geht die Reise noch etwas weiter gen Norden. Und je näher sie ihrem Ort Hardebek kommen, desto aufgeregter werden sie. Vor allem Kandundu ist bei Ankunft kaum noch ansprechbar. Auch die beiden kommen gut an und sind sichtlich zufrieden mit dem, was sie dort sehen (www.weide-hardebek.de).

Ein Update vom Hof gibt es dann demnächst hier!

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